Unter den Weltstädten mit besonderer Affinität zum Kino nimmt New York einen Spitzenplatz ein. Kaum eine andere Metropole brachte so viele Regisseure hervor, die ihrem Lebensraum so verfallen waren, dass sie daraus sogar einen Teil ihrer Legitimität bezogen. Aus New York zu sein und dort Filme zu machen, das hieß zu bestimmten Zeiten auch konsequent gegen den alles bestimmenden Markt an der West­küste zu sein, dem es nur selten um Filmkunst ging.
Der Episodenfilm NEW YORK, I LOVE YOU setzt bei dieser Ikono­grafie an, wobei die Liebe diesmal von auswärts kommt: Kein einziger der Filmschaffenden ist aus New York – mit Fatih Akin, Mira Nair, Na­­talie Portman, Shekhar Kapur, Shunji Iwai und fünf anderen sind Re­­gisseure aus fast allen Erdteilen vertreten. Die Idee stammt vom fran­zösischen Produzenten Emmanuel Benbihy, der mit PARIS JE T’AIME schon einschlägig aktiv war, Jerusalem und Schanghai werden demnächst amourös erforscht.
NEW YORK, I LOVE YOU zeigt Facetten der Liebe in New York aus Sicht der verschiedenen Filmemacher und verflicht ihre individuellen Per­­­spektiven zu einem großen Ganzen. Lebendig werden die Ge­­schich­ten durch ein Star-Ensemble, das seinesgleichen sucht.
(nach: www.filmladen.at; www.citiesoflove.com; derstandard.at)
„Elf internationale Regisseure, darunter SOUL KITCHEN-Schöpfer Fatih Akin schufen mit NEW YORK, I LOVE YOU ihre ganz persönliche Liebeserklärung an den Big Apple und seine Bewohner: eine Samm­­lung skurriler, romantischer, humorvoller und auch tragischer Ge­­­­schichten.” (Thilo Wydra)