Fliegen als Traum und Passion, Job und Schicksal. Das ist die Geschichte der Piloten Nilton und Fernando, Streuner der Lüfte. Sie fliegen in Amazonien, der gewaltigsten Flusslandschaft dieses Planeten und seinem größten Wald zwischen Schöpfungswunder und Abholzung. Die Landschaften Amazoniens aus der Vogelperspektive in grandiosen Bildern, authentische Figuren und ihre Geschichten und Schauspieler, die Stimmen der Piloten, ihre Gedanken zum Fliegen, Fakt und Erfindung. Ein Film, der Realismus und Poesie, Alltag und Träume in der Schwebe hält und zu einem Sog verbindet. Eine Einladung zum Mitfliegen.
Die Bilder sind schlicht überwältigend. Unglaubliche, schier endlose Wald- und Flusslandschaften. Das Gebiet deutlich größer als die Europäische Union. Fliegen als die einzige Möglichkeit, größere Distanzen zu überwinden. Für Post- und Kurierdienste, ärztliche Notfälle, Ersatzteillieferungen und Familientragödien.
(nach: www.moviemento; www.kulturwoche.at)
Brödl mischt ungeniert Fiktion und Fakten. Die Gegensätze heben sich bei ihm zwanglos auf im poetischen Charakter der Filmerzählung. Immer hält er die Balance zwischen Erfundenem und Vorgefundenem, immer befinden wir uns als Zuschauer mitten in der Geschichte und zugleich ein wenig auch neben ihr. (epd medien)